Noch bis vor kurzem war die Schrift der Maya ein Buch mit sieben Siegeln, so dass der Zugang zu einer der wichtigsten Zivilisationen der Menschheit verschlossen blieb. Der ARTE-Dokumentarfilm hier stützt sich auf das Erfolgswerk "Breaking the Maya Code" von Michael D. Coe aus dem Jahr 1992, das die New York Times als "eine der schönsten wissenschaftlichen Entdeckungsgeschichten des 20. Jahrhunderts" bezeichnete.
   Die Ursprünge der Maya-Schrift reichen rund 2.000 Jahre zurück. Die Dokumente zeugen vom Reichtum und der Bedeutung der Kultur der Maya, die sich lange Zeit völlig isoliert entwickelt hat. Ein wichtiges Ereignis auch für die rund sechs Millionen Überlebenden des Maya-Volkes: Nach der Entzifferung der Texte können sie sich die Kultur ihrer Vorfahren wieder aneignen.
     
Hier zum Dokumentarfilm von ARTE über die Entzifferung der Maya Schrift (87 min)